SiSoNetz Weidenberg trotz(t) Pandemie

Die „Schlossherren und – herrinnen“ mit Helfersyndrom, wie so nett aus einem Artikel des NK zu lesen war, bedanken sich zunächst einmal bei der Kurierstiftung „Menschen in Not“ ganz, ganz herzlich dafür, dass sie es SiSoNetz ermöglicht hat, in Pandemiezeiten das Heranführen von Seniorinnen und Senioren der VG Weidenberg an die digitale Technik, wiederaufzunehmen.

Mit der Spendensumme konnten 8 Tablet-Computer angeschafft werden, mit denen SiSo nun beginnen kann, unter Beachtung der Corona-Regeln natürlich, eine Art von Schulung im Umgang mit diesen Tablets wieder anzubieten. Das wird in der Regel eine 1:1 Schulung (mit Abstand und Maske) zur Einführung sein, um dann später die geschulten Senioren*innen in das Home-Office zu entlassen, wo sie üben können, um sich anschließend, je nach Bedarf, wieder mit den Tutoren Wolfgang Zwing und Wolfgang Minier zu treffen, damit Defizite aufgearbeitet werden können. Unser Ziel soll sein, den teilnehmenden Senioren*innen Sicherheit im Umgang mit dem Tablet und die angstfreie Bewegung im Internet zu vermitteln, damit sie sich später dann selbständig und sicher im digitalen Raum bewegen können.

Ist dieser Zustand erreicht, werden ihnen die Leih-Tablets, deren Nutzung kostenlos ist, wieder „abgenommen“, um andere Interessenten ebenfalls in den Genuss dieser Maßnahme kommen zu lassen. Dies klingt jetzt vielleicht etwas brutal, ist aber notwendig, um mit der geringen Zahl von Tablets auch weitere Interessenten bedienen zu können.

Wenn jetzt die Pandemie überschaubarer werden sollte und andere technische Details zur Durchführung geklärt worden sind, wird sich SiSoNetz über seine Homepage ( www.sisonetz.de  ), die SiSo-Postille, das Amtsblatt der VG Weidenberg und die Lindenzeitung an Sie wenden. Interessenten können sich natürlich auch schon jetzt unter Tel.: 09278 -3133025 und unter Angabe des Namens und einer Telefonnummer unverbindlich voranmelden. [wm]

SiSo-Team nach Überreichung der Tablet-Spende

 Foto: Gabi Schnetter (NK), bearbeitet v. Wolfgang Minier

von links: Wolfgang Zwing, Dr. Heidi Lehmal, Uli Kuhlmann, Wolfgang Minier, Angelika Gläsemann und Elisabeth Dietzel