Auf Rädern zum Essen, zu Fuß …

… in die Vorlesung

Testgruppe vor ÖBG

Auf Rädern zum Essen zu Fuß in die Vorlesung

Eine Initiative des Vereins SiSoNETZ – sicher und sozial – Bürger helfen Bürger e.V., die Seniorenbetreuung und Teilhabe am Bildungsleben auf besondere Weise verbindet.

Das Projekt bietet Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, gemeinschaftlich am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzunehmen.

Ziele des Projekts:

  • Regelmäßig – wöchentlich oder im Zwei-Wochen-Rhythmus – wird ein gemeinsames, preisgünstiges Mittagessen organisiert.
  • Im Anschluss oder zuvor können die Teilnehmenden spannende Angebote wahrnehmen: den Besuch von Universitätsvorlesungen, Gerichtsverhandlungen, Museen oder anderen kulturellen Attraktionen.

Kooperationspartner:
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Georg Kamphausen von der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth (GW II) und seinen studentischen Mitarbeitenden.

Start:
Begonnen im Wintersemester 2019/20.

Laufzeit: unbegrenzt.Inhalte der Besuche:
bisher durchgeführt  wurden vor allem allgemeine, studienübergreifende und einführende Vorlesungen aus den Bereichen Soziologie, Geschichte und – je nach Interesse – auch Naturwissenschaften. Sowie Besuche von Gerichtsverhandlungen, Besichtigungen z.B. Neues Schloss und Opernhaus, Botanischer Garten und viele weitere interessante Objekte.

Prof. Dr. Georg Kamphausen während der Einführungsveranstaltung

Gemeinsames Mittagessen in der Mensa.

… zum Gericht

Gericht

SiSoNetz e.V. steht „vor Gericht“!
Glücklicher Weise ist diese Äußerung natürlich nur symbolisch gemeint, denn das Abschiedsfoto zu diesem Gerichtsbesuch wurde „vor“ dem Amtsgericht Bayreuth aufgenommen. Wie kam es dazu? Schon vor längerer Zeit mehrten sich die Anfragen in unserer Seniorengemeinschaft nach einer Möglichkeit, einmal an einem Gerichtsprozess als Zuschauer/-hörer teilnehmen zu dürfen. Projektleiter Wolfgang Minier nahm daraufhin Kontakt zum Amtsgericht auf und konnte seinen Mitgliedern auch schon bald einen „Termin“ präsentieren.

Und der Tenor auf dem Heimweg war natürlich: „Wann können wir wieder einmal …?“