Das klingt nach Schillers „Glocke“, beschreibt aber auch treffend den Einsatz unserer Gäste beim Krautstampfen.
Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, waren Frau Tina Miehe und Herr Johannes Kempf vom Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte bei uns im Schlossgarten zu Gast. Die beiden brachten alle nötigen Utensilien sowie sieben Kilogramm Weißkraut mit und wiesen uns in die Kunst des Krautstampfens ein.
Viele der anwesenden Seniorinnen fühlten sich an ihre Jugend erinnert, als sie diese schwere Arbeit noch selbst zu Hause verrichten mussten. Die Begeisterung war groß, und jede Teilnehmerin wollte ihren Teil dazu beitragen, dass am Ende ein gutes Gesamtergebnis herauskam.
Kraut putzen, schneiden und hobeln, Gewürze hinzufügen, Zwiebeln schneiden – und so weiter. Erst nachdem alles miteinander vermischt war, begann die eigentliche Arbeit: stampfen, stampfen, stampfen!
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es lagert nun bis ins Frühjahr im Museum und wird im Januar 2027 verkostet. Dazu gibt es natürlich gegrillte Bratwürste und frisches Brot – und für alle, die mögen, auch ein Glas Bier.


